Wettanbieter Vergleich/Wetten im Internet: Vor- und Nachteile

Wetten im Internet: Vor- und Nachteile

Zusammen mit dem Internet hat sich in den letzten Jahren auch das Angebot an Sportwetten im Internet stark vergrößert. In der Mitte der 1990er Jahre kamen die ersten Onlinewetten auf dem Markt. Was damals noch ganz einfach programmiert war, hat sich heute zu einem technischen Meisterwerk entwickelt, wodurch viel Spaß und Spannung möglich sind. Egal welche Lieblingssportart der Tipper hat, für fast jede gibt es passende Wetten. Heute sind Internet User nur noch einen Mausklick von der Tippabgabe entfernt. Es gibt sogar einige Tippfreunde, ihren Lebensunterhalt mit den Sportwetten generieren. Doch was ist dafür erforderlich?

Bei der Frage, welche Vor- und Nachteile Wetten im Internet mit sich bringen, muss man erst einmal berücksichtigen, wie sich Sportwetten seit dem Einstieg der Buchmacher im Web entwickelt haben. Währen in England Wettbüros an jeder Ecke vorhanden waren, war es in Deutschland nicht unbedingt üblich, zu einem Buchmacher zu gehen. Die breite Masse der Sportfans beschränkte sich auf das eher langweilige Samstagstoto. Durch die Portale für Sportwetten hat diese Variante der Sportbegeisterung jedoch einen unglaublich dynamischen Siegeszug angetreten. Der Markt ist noch lange nicht gesättigt, nach wie vor finden sich neue Freunde dieser populären Freizeitbeschäftigung.

Welche Vorteile bringt das Wetten im Internet?

Im Grunde ist diese Frage leicht beantwortet. Das Angebot an Wetten ist schier unübersichtlich. So findet sich für jeden Sportfan bei Eingabe seiner gewünschten Partie ein entsprechendes Angebot. Die Anbieter stellen die unterschiedlichsten Wettvarianten zur Verfügung. Die Wetten können rund um die Uhr platziert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Einsatz von zu Hause getätigt wird, oder ob eine App für den Wettspaß von unterwegs genutzt wird. Auch die Apps erlauben den Einsatz auf Live-Wetten. Damit wird keine Chance auf einen Gewinn verpasst, unabhängig davon, wo sich die Wetter gerade aufhalten. Neben der großen Auswahl an Anbietern finden Sportfans aber noch weitere Vorteile im Internet. Wettboni werden nicht nur bei Eröffnung eines Wettkontos gezahlt, sondern bei manchen Anbietern in wiederkehrender Abfolge. Dafür können zum einen die Bonuscodes genutzt werden, zum anderen werden die Buchmacher selbst aktiv. In Abhängigkeit von der Wettintensität finden die Kunden immer wieder Gutschriften auf ihrem Wettkonto vor.

Internet bietet auch die Übersicht

Zahlreiche Portale versorgen die Fans mit allen notwendigen Informationen rund um das Thema Sportwetten. Auf der Homepage sportwetten.org finden gerade Einsteiger die nötigen Tipps, die bei der Auswahl eines Buchmachers hilfreich sind. Hier werden nicht nur die Boni vorgestellt, sondern ausführliche und detaillierte Beschreibungen der einzelnen Bookies präsentiert. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Auszahlung der Boni von bestimmten Vorgaben abhängig ist, die von Buchmacher zu Buchmacher anders ausfallen. Die Hinweise auf diese Vorgaben haben sich als besonders hilfreich herauskristallisiert, da nicht jeder sofort auf die Vorgaben achtet.

Wetten im Internet

Nachteile – gibt es die überhaupt?

Wer sich mit Sportwetten im Internet beschäftigt, wird vergeblich nach Nachteilen suchen. Gute Quoten, Quotenvergleiche, vielfältige Ausgestaltungen der Wettmöglichkeiten stellen nur Pluspunkte dar. Gute Buchmacher bieten inzwischen mobile Applikationen an, die es weder notwendig machen, ein Wettbüro aufzusuchen, noch zu Hause vor dem Bildschirm zu verharren. Das Thema der persönlichen Betreuung im Fall von Fragen könnte natürlich ein Aufhänger sein. Aber auch hier punkten die Onlinebuchmacher auf der ganzen Linie. Durchgängig kompetente Ansprechpartner stehen telefonisch oder per e-mail jederzeit zur Verfügung. Von Nachteilen beim Wetten im Internet zu sprechen, gestaltet sich als schwierig, da es offenkundig keine gibt.

Mit Wetten im Internet Geld verdienen

Der Traum vieler Freunde der Sportwette ist es, mit Wetten im Internet Geld zu verdienen und ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch was ist erforderlich, dass nicht am Ende der Buchmacher gewinnt? Schließlich verliert ein Großteil der Tipper langfristig gesehen. Wäre dies nicht so, dann würde es allerdings auch keine Anbieter von Sportwetten im Internet geben. Schließlich kostet es viel Geld, die erforderliche Infrastruktur anzubieten, wie zum Beispiel die Software kostet Geld, der Server muss gemietet werden, die Mitarbeiter erwarten ein Gehalt und das Marketing ist auch nicht preiswert. In Deutschland zählen die Sportwetten zum Glücksspiel. Wer sich allerdings schon einmal mit dem Thema Sportwetten näher beschäftigt hat, der weiß, dass es durchaus möglich ist, mit Erfahrung und Informationen den Erfolg auf lange Sicht gesehen zu erhöhen.

Schließlich hilft es enorm, wenn vor der Tippabgabe eine Recherche und Analyse stattfindet und der Sportwetter viel Erfahrung mit sich bringt. In diesem Fall ist der positive Ausgang des Tippscheins nicht nur rein vom Glück abhängig. Natürlich können Freunde der Sportwette auch einfach nur Glück haben und dadurch ihre Wette gewinnen. Manchmal ist es auch so, dass die Glückssträhne länger andauert. Doch wer wirklich dauerhaft und langfristig mit Sportwetten sein Geld verdienen möchte und sich nicht nur auf sein Glück verlässt, der benötigt hierfür eine gute Strategie und viele Informationen.

Der Buchmacher hat eigentlich immer einen Vorteil, dieser errechnet sich aus dem Auszahlungsschlüssel. Denn in der Regel werden abhängig vom Buchmacher zwischen 90 % und 95 % der Einsätze aller Kunden als Gewinn an diese wieder ausgezahlt. Die Differenz dazu ist die Gewinnmarge des Wettanbieters. Bei einem 95-prozentigen Auszahlungsschlüssel bedeutet dies, dass 5 % aller bei dem Wettanbieter getätigten Umsätze als Gewinn bei demselben bleiben. Da der Konkurrenzkampf immer mehr ansteigt und es immer mehr online Buchmacher gibt, werden allerdings die Wettquoten immer höher und attraktiver und die Gewinnspanne für den Buchmacher sinkt.

Sportwetten im Internet

Wetten im Internet: wann fällt Steuer an?

Immer dann, wenn ein Spieler überlegt, mit dem Wetten einen Teil seines Einkommens zu bestreiten, kommt das Thema Steuer auf. Dabei sprechen wir nicht von der 5 % Wettsteuer, die es seit dem Jahr 2012 in Deutschland gibt, sondern von der Einkommensteuer. Zunächst gilt, dass mit Sportwetten generierte Gewinne für Spieler mit Wohnsitz in Deutschland nicht steuerpflichtig sind. Das liegt daran, dass Gewinne aus Glücksspiel, aber auch aus Wetten, nicht zu den Einkunftsarten gemäß dem § 2 Abs. 3 EStG fallen. Dadurch bleiben sie steuerfrei und es muss keine Einkommensteuer gezahlt werden.

Diese Tatsache geht aber auch mit Nachteilen einher. Denn wenn Gewinne nicht zu versteuern sind, können genauso im Umkehrschluss die Verluste nicht geltend gemacht werden. Für das Finanzamt würde es bedeuten, dass sie viel Geld nachzahlen müssen, da die meisten Spieler einen Verlust machen und keinen Gewinn. All dies gilt allerdings nur dann, wenn ein Amateur und somit eine Privatperson tippt. Ein Spieler, der regelmäßig Gewinne einfährt und damit sogar zumindest einen Teil seines Lebensunterhalts bestreitet, der ist ein Berufsspieler und wird vom Finanzamt dementsprechend eingestuft. Dies bedeutet, dass er ein Gewerbe anmelden und wie ein klassischer Gewerbetreibender entsprechende Steuern abführen muss.

Wetten im Internet sind somit dann steuerpflichtig, wenn eine berufsmäßige Ausübung vorliegt und der Spieler sein Einkommen damit zumindest teilweise bestreitet. Ein privater Spieler, der nicht regelmäßig wettet und auch nicht regelmäßig Einnahmen generiert, der muss keine Steuer zahlen. Berufsspieler müssen hingegen ein Gewerbe anmelden – die Einstufung, wann ein Spieler als Berufsspieler gilt und man nicht, ist allerdings nicht ganz einfach und es gibt keine bestimmte Höhe an Einnahmen oder einen vorgegeben monatlichen Umsatz. Wir empfehlen im Zweifel immer Kontakt mit einem Steuerberater aufzunehmen. Anders sieht es allerdings aus, wenn das Wetten der einzige Beruf ist, dem der Spieler nachgeht.

Wetten im Internet, die 5 % Wettsteuer

Im Juli 2012 wurde in Deutschland der Glückspielstaatsvertrag vereinbart. Dieser besagt, dass für Sportwetten vom Buchmacher 5 % der Einsätze seiner Kunden an das Finanzamt abgeführt werden müssen. Diese Steuerpflicht gilt allerdings für den Buchmacher und nicht für den Spieler. Nur wie der Sportwetten Anbieter mit der Steuer umgeht, ist ihm selbst überlassen. Aus dem Grund gibt es auch auf dem deutschen Sportwetten Markt viele verschiedene Lösungen. Denn die 5 % können, müssen aber nicht, an den Kunden weitergegeben werden. Das bedeutet, dass es viele verschiedene Lösungen bezüglich der Steuer gibt:

  1. Der Buchmacher übernimmt die Steuer aus eigener Tasche und gibt sie nicht an seine Kunden weiter. Damit wird sein Gewinn geschmälert, allerdings wird er vermutlich auch viele deutsche Kunden für sich gewinnen
  2. Eine weitere Alternative ist es, die Steuer indirekt über die Auszahlungsquoten an seine Kunden weiterzugeben. Damit sind die Quoten unattraktiv, sodass viele Spieler sich vermutlich nach einem anderen Anbieter umschauen werden
  3. Manche Sportwetten Anbieter haben sich dazu entschieden, die 5 % von der Wette einzubehalten. Dies kann dadurch geschehen, dass die 5 % sofort von den Einsätzen der Kunden einbehalten werden
  4. Der Abzug der Steuer kann aber auch geteilt werden. Dies ist dann der Fall, wenn der Buchmacher die 5 % nur von den Gewinnen einbehält und die Steuerlast dann übernimmt, wenn der Spieler sein Ticket verliert

Strategie: häufigsten Fehler vermeiden

Der größte Fehler ist es, dass die meisten Fans der Sportwette ohne Strategie und ohne Plan ihren Tipp abgeben. Hinzu kommt, dass es die Wettanbieter es ihnen auch ganz leicht machen, indem es eine Masse an Wettmöglichkeiten auf alle möglichen Sportarten und Sportereignisse gibt. Trotzdem steigen die Chancen auf Gewinn enorm, wenn sich der Spieler auf eine bestimmte Sportart und dann auch noch auf eine bestimmte Liga festlegt. Nur dann, wenn das Hintergrundwissen vorhanden ist und sich der Tipper hier gut auskennt, sowie regelmäßig den Nachrichten folgt und sich selbst Informationen einholt, ist langfristig ein Erfolg möglich.

Hinzu kommt, dass es Buchmacher gibt, die durch bessere Wettquoten ebenfalls eine höhere Chance auf Gewinn ermöglichen. Daher empfehlen wir auch immer sich bei möglichst vielen Wettanbietern anzumelden. Außerdem gibt es einen Quotenvergleich, mit dem der attraktivste Wettanbieter mit der besten Quote gefunden werden kann. Ein weiterer Tipp: niemals für oder gegen die Lieblingsmannschaft wetten, denn Emotionen haben bei der Tippabgabe nicht zu suchen.

Wetten im Internet – sind sie erlaubt?

Wer gerne im Internet wettet, der wird sich vermutlich fragen, ob das überhaupt erlaubt ist. Um diese Frage zu beantworten, müssen wir allerdings etwas näher ausholen. Denn in Deutschland unterlag das jahrelang einem staatlichen Monopol. 2012 wurde dann der Glücksspielstaatsvertrag neu aufgesetzt und in ist ganz klar geregelt, dass Sportwetten erlaubt sind. Davor waren Sportwetten online verboten. Schließlich kassiert Vater Staat seit dem eine Wettsteuer in Höhe von 5 %.

Damit ist es nun auch private Sportwetten Anbietern erlaubt, im Internet Wetten für deutsche Kunden anzubieten. Diese Entscheidung wurde vom europäischen Gerichtshof verlangt, da Deutschland gegen geltendes Recht verstößt. Für eine kurze Zeit gab es sogar Sportwetten Lizenzen vom Innenministerium Schleswig-Holstein. Doch mit dem Regierungswechsel wurde auch keine neuen Lizenzen mehr vergeben. Dies macht deutlich, dass Sportwetten in Deutschland erlaubt sind. Dabei muss sich der Wettanbieter noch nicht einmal in Deutschland selbst befinden, sondern kann seinen Geschäftssitz auch auf Malta, Gibraltar oder in einem anderen Land haben. Wichtig ist nur, dass eine Lizenz besteht, die Idealfall aus der EU stammt. Gewettet werden kann auf fast jede Sportart, egal ob es sich nun um Fußball, Floorball oder beispielsweise Pferderennen handelt.

Autor Chris Schneider
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