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Die 10 größten Pokerturniergewinne aller Zeiten

Poker ist eines der Casino-Spiele, bei denen es bei großen Turnieren um enorm hohe Summen geht. Nicht selten kommt es vor, dass zweistellige Millionengewinne an einzelne Spieler gehen. Was sonst nur beim Lotto mit unglaublichem Glück möglich ist, haben einige Poker-Spieler durch Können geschafft.

1. Antonio Esfandiari: Der „Zauberer“ auf der Pole Position

Der höchste Gewinn in einem Pokerturnier ging an Antonio Esfandiari. Stolze $ 18.346,673 gewann der Amerikaner beim „The Big One for One Drop“ am 01.07.2012. Esfandiari wird „der Zauberer“ genannt und war mehr als drei Tage an diesem Pokerturnier beteiligt. Mit Erfolg, denn selbst wenn man die Pausen zum Schlafen oder Essen abzieht, blickt er auf einen Stundenlohn von $ 254.000 zurück.

Die größten Pokertunier Gewinne

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Esfandiari sagte den Reportern, dass er nicht an das Geld gedacht habe, sondern lediglich das Spiel gewinnen wollte. Ein Reporter fragte ihn, was er als Nächstes vorhabe, worauf der 33-Jährige der seit zehn Jahren Poker spielt, antwortete: „Ich werde an die Bar gehen“. Dort hat er vermutlich mit dem Zweitplatzierten Sam Tricket angestoßen, welcher immerhin noch mehr als $ 10 Millionen Preisgeld mit nach Hause nahm. Ein professioneller Pokerspieler mit sozialem Engagement. Das gefällt uns.

2. Daniel Colman: Auch nach dem Sieg ein Poker Face

$ 15.306.668 – Das ist die unglaubliche Summe, die der Zweitplatzierte Daniel Colman im Rahmen der World Series of Poker am 29.06.2014 gewann. Der in Holden, Massachusetts geborene US-amerikanische Pokerspieler lebt in Rio de Janeiro und kann es sich dort vermutlich mehr als gut gehen lassen. Damit belegt er zwar den zweiten Platz in unserem Ranking, jedoch war das nicht sein einziger Gewinn am Tisch. Der professionelle Pokerspieler nahm bereits am Grand Final der Super High Roller im Rahmen der European Poker Tour teil und gewann dort ein Preisgeld von 1,5 Millionen EUR. Da wünscht man sich selbst die richtigen Online Poker Tools im Überblick zu so zu kassieren wie Daniel.

Beim „The Big One for One Drop“ kaufte er sich mit einem Buy-in von  einer Million Dollar in das Turnier ein und besiegte im Heads-Up den Kanadier Daniel Negreanu. Nach seinem Sieg verzog der im Netz unter den Nicknamen „mrGR33N13“ und „riyyc225“ bekannte Spieler keine Reaktion und schien sich nicht über seinen Gewinn zu freuen. Darauf hagelte es von der Presse Kritik. Einen Monat später kommentierte er diese Kritik über seinen Twitter-Account mit den Worten: „I am actually 100% certain in who I am.“. Insgesamt gewann Colman mehr als $ 26 Millionen beim Poker.

3. Jamie Gold: Eine hübsche runde Summe

Wer träumt nicht davon, einmal glatte $ 12 Millionen beim Poker zu gewinnen? Für Jamie Gold ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Am 28.07.2006 kaufte sich der US-amerikanische Fernsehproduzent und Pokerspieler mit $ 10.000 in das „No Limit Texas Hold’em, im Rahmen des World Championship Event ein. Seit 2005 spielt er regelmäßig bei der „World Series of Poker in Las Vegas“. Mit Erfolg, denn nur ein Jahr später konnte er sich beim Main Event gegen 8773 Pokerspielern durchsetzen. Möchte man da nicht von ihm persönlich die Poker Spielregeln erklärt bekommen?

Am Final Table schlug er unter anderem Allen Cunningham und sicherte sich dadurch nicht nur das unglaubliche Preisgeld, sondern auch seinen Weltmeistertitel. Das Besondere daran: Gold musste kein Buy-In Zahlen. Vor dem Event ging er eine Partnerschaft mit Bodog.com, einem renommierten Online Casino ein. Sein  Auftrag war es Prominente zu finden, welche im Turnier in Bodog-Kleidung spielen. Ausgleichend dafür wurde sein Buy-In finanziert. Dabei nahm Gold die Unterstützung von Crispin Leyser in Anspruch, der ihm dabei half Prominente zu finden. Dafür soll Gold mit ihm vereinbart haben, dass er den Gewinn mit ihm teilt.

4. Sam Trickett: Vom Fußballer zum professionellen Pokerspieler

Am 01.07.2012 gewann Sam Trickett im selben Turnier wie der Erstplatzierte Antonio Esfandiari. Beim „The Big One for One Drop“ sahnte der in East Retford, Nottinghamshire geborene  Pokerspieler $ 10.112.001 ab. Ursprünglich plante Trickett eine Fußballkarriere, welche er jedoch im Jahr 2005 wegen einer Knieverletzung beenden musste. Der gelernte Gasinstallateur lebt heute in Nottingham. Nach Beendigung seiner Fußballkarriere begann er online Sit-and-go’s zu spielen und kaufte sich mit niedrigen Buy-Ins ein.

Zwei Jahre später nahm er bereits an seinem ersten Live-Turnier teil. Pot Limit Omaha ist seine liebste Pokervariante. Der vierte Platz bei der WOSP im Jahr 2008 war sein erster größter Erfolg. Dort schaffte er es, sich $ 245.000 zu erspielen. Im selben Jahr gewann er das Main Event im Rahmen der Grosvenor UK Poker Tour. Im Januar 2011 räumte er bei der Aussie Millions Poker Championship $ 4 Millionen ab.

5. Martin Jacobson: Auf europäischer Jackpot-Tour

Der in Stockholm geborene professionelle Pokerspieler  kaufte sich am 05.07.2014 mit einem Buy-In von $ 10.000 in die World Championship im Rahmen des No Limit Hold’em ein. Der Schwede gewann ein Preisgeld von $ 10 Millionen und belegt damit Platz 5 in unserem Ranking. Im Jahr 2007 arbeitete er während seiner Zeit beim Militär als Koch und lebt heute in London. Mit 18 Jahren brachte er sich Poker bei und perfektionierte sein Spiel unter dem Nicknamen „m.nosbocaJ“ auf PokerStars. Seit 2008 nimmt er an Live Turnieren teil.

Beim Main Event der European Poker Tour erreichte er viermal den Finaltisch. In Budapest belegte er 2008 den dritten Platz, wobei er knapp $ 200.000 gewann. Im August 2010 konnte er im portugiesischen Vilamoura den zweiten Platz belegen und dabei  300.000 EUR abstauben. Im Januar 2011 belegte er auch im französischen Deauville den zweiten Platz  und sicherte sich 560.000 EUR Preisgeld. Im April 2011 belegte er in Berlin den vierten Platz und räumte 230.000 EUR ab.

6. Peter Eastgate: Bester Europäer bei der WSOP

Der am 13.12.1985 geborene Däne nahm am 11.11.2008 mit 22 Jahren als jüngster Spieler an dem Main Event der World Series of Poker teil. Damit löste er Phil Hellmuth ab, welcher den Rekord von 1989 bis 2008 halten konnte. Doch seinen Titel durfte Eastgate nicht lange behalten, denn bereits ein Jahr später gewann Joseph Cada mit nur 21 Jahren bei der WSOP.

Am 03.07.2008 kaufte sich Eastgate mit einem Buy-In von $ 10.000 bei dem World Championship – No Limit Hold’em im Rahmen der World Series of Poker ein. Als bester Europäer landete er dort auf Platz 7 und staubte ein sattes Preisgeld von 9.245.611 ab. Insgesamt gewann er bei Live Turnieren $ 11.131.450.

Top 10 Pokerturnier Gewinne

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7. Jonathan Duhamel: Studium-Abbruch für den Poker-Erfolg

Der am 24.08.1987 in Boucherville, Québec geborene professionelle Pokerspieler ist der erste Kanadier, der das Main Event der World Series of Poker gewinnen konnte. Bereits im Alter von 16 Jahren begann Duhamel zu pokern. Sein Wirtschaftsstudium finanzierte er unter anderem mit den Gewinnen beim Online Poker. Bald darauf entschloss er sich sein Studium abzubrechen, um Profi-Spieler zu werden. Duhamel konnte in Live Turnieren mehr als $ 17 Millionen gewinnen, womit er auf Platz 9 der erfolgreichsten Turnierpokerspieler steht und sich unseren Platz 7 verdient hat. Denn bei der World Series of Poker kaufte er sich ebenfalls mit einem Buy-In von $ 10.000 in das World Championship – No Limit Hold’em ein und räumte damit stolze $ 8.944.310 ab.

Beim Main Event der WSOP 2010 spielte er seinen Gegner John Racener aus und strich sich das fette Preisgeld ein. Duhamel ist ein großer Fan der Montréal Canadiens und spendete deren Children’s Organization $ 100.000. Zudem gewann er das High Roller Turnier der EPT Deauville und sackte weitere 200.000 EUR ein. Im selben Jahr konnte er noch zwei weitere Platzierungen bei der WOSP 2011 erreichen.

8. Pius Heinz: Einziger deutscher Sieger bei der WSOP

Und auch der einzige Deutsche in unserem Ranking, kaufte sich mit einem Buy-In von $ 10.000 bei der World Championship – No Limit Hold’em ein und gewann am 07.11.2011 die stolze Summe von $ 8.715.368 bei der World Series of Poker. Der am 04.05.1989 in Swisttal-Odendorf geborene Spieler mit dem Nickname „MastaP89“ machte zunächst sein Abitur und begann anschließend sein Studium der Wirtschaftspolitik.

Im Jahr 2011 brach er sein Studium ab, um sich voll und ganz auf seine Poker-Karriere zu konzentrieren. Zunächst war Poker nur sein Hobby, doch 2011 gilt er als professioneller Spieler, nachdem er die „November Nine“ in Las Vegas erreichte. Seine Poker-Karriere begann im Internet, wo er sich inzwischen verstärkt dem Live Poker widmet. Insgesamt gewann Heinz $ 9.028.569 bei Live Turnieren. Heinz ist übrigens der erste Deutsche, der die WSOP für sich entscheiden konnte.

9. Joe Cada: Das Glückspiel in die Wiege gelegt

Platz 9 geht an Joe Cada, der sich – wie bereits erwartet – ebenfalls mit $ 10.000 in die WSOP einkaufte, um das Turnier am 03.07.2009 mit $ 8.546.435 zu verlassen. Seine Mutter Anne Cada arbeitet als Blackjack Croupiere, womit der Bezug zu Casinos wohl geklärt sein dürfte.

Wie bereits erwähnt, stieß Cada im Jahr 2009 Peter Eastgate vom Throns, jüngster Champion aller Zeiten zu sein. Cada konnte sich bereits mehrfach bei der WSOP platzieren und erspielte insgesamt $ 10.460.840 bei Live Turnieren.

10. Gregory Merson: Profi-Spieler mit Drogen-Vergangenheit

Und auch unser Platz 10 kaufte sich mit $ 10.000 in die WSOP ein. Der am 08.12.1987 in Washington geborene Spieler trägt den Spitznamen „Greg“ und war im Alter von 18 Jahren drogenabhängig. Bis Dezember 2011 war Merson sogar heroinabhängig, was ihn jedoch nicht daran hinderte im Juli 2009 mehr oder weniger erfolgreich an der WSOP teilzunehmen. Er belegte Platz 639 und konnte sich ein Preisgeld von $ 20.000 einstreichen.

Im Jahr 2012 konnte Merson ein Six Handed – No Limit Hold’em für sich entscheiden und dabei mit mehr eins einer Million Dollar Preisgeld nach Hause gehen. Zudem erspielte sich sein erstes Bracelet und konnte anschlie0end erneut am Main Event teilnehmen. Mit Erfolg: Er hatte nicht nur die drittmeisten Chips, sondern erreichte auch den Finaltisch, welchen er mit einem Preisgeld von 8.531.853 für sich entschied.

© [ToNic-Pics ] [petja24] @pixabay

Autor Chris Schneider
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