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Bitcoin vs Ripples: Welche Währung bietet höhere Rendite?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.05.2019

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Auch wenn das Thema Kryptowährungen Finanzwetten und hier insbesondere das auf steigende Bitcoin Kurse wetten die Berichterstattung dominiert, sollten Anleger versuchen, auch die alternativen Kryptowährungen im Auge zu behandeln. Je nach Anlegertyp könnte es sich nämlich bei einer der alternativen Kryptowährungen wie Ripples um ein Produkt handeln, das im Gegensatz zu Bitcoins viel mehr den persönlichen Tradingpräferenzen entspricht. Im direkten Vergleich Bitcoin vs Ripples stellen wir die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Kryptowährungen vor. Wir liefern Ausblicke hinsichtlich zu erwartender Marktentwicklungen und erklären, wie Trading-Experten das Duell Bitcoin vs Ripples bewerten. So lässt sich dann auf einen Blick erkennen, ob auch Ripples eine sinnvolle Anlageoption im hiesigen Tradingsegment darstellen oder ob von diesen aktuell Abstand genommen werden sollte.

Die Wichtigsten Fakten zu Bitcoin vs Ripples:

  • Ripples werden zentral von Ripple Labs betrieben
  • Ripples setzt auf eigenen Devisenmarkt
  • Ripple Labs belegen Alleinstellungsmerkmal in Kryptoszene
  • Ripple setzt auf maximale Transparenz bei Wallets & Transaktionen

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Bitcoin vs Ripples: Das musst Du wissen

Im Ratgeber zu Was sind Bitcoins sind wir bereits eingehend auf die wichtigsten Eigenschaften des dezentralisierten Zahlungsdienstes eingegangen. Bitcoins sollen eine Alternative zu klassischen Währungen darstellen und ein digitales, anonymisiertes und extrem sicheres weltweites Bezahlen realisieren. Das Netzwerk wird dezentral über alle einzelnen teilnehmenden Mitglieder betrieben. Hinter dem Angebot steht kein Unternehmen, welches das Netzwerk zentral organisiert. Bei Konkurrent Ripple sieht das anders aus. Zwar dient hier auch für das Zahlungsnetzwerk ein Open Source Protokoll als Grundlage. Dieses setzt aber viel mehr auf einen virtuellen Devisenmarkt und ein p2p-Verfahren für schnelle Transaktionen.

Bitcoin vs Ripples

Ripples XRP Kursentwicklung 2017

Im Ripple-Devisenmarkt weißt Ripple Labs (das zentrale Unternehmen, das hinter der Kryptowährung steht und das Netzwerk betreibt) jeder Währung (real & digital) einen Ripple-Kurs zu. Auf diese Kurs-Veränderungen können Händler nun in diesem Devisenmarkt spekulieren. Damit hier trotz eines zentralen Unternehmens, welches das Netzwerk steuert, Transparenz geschaffen werden kann, werden alle Vorgänge, welche diese Kryptowährung betreffen, in einer öffentlichen Datenbank gespeichert. Nähere Infos zu diesen Transparenz-Vorgaben stellen wir im Was sind Ripples-Ratgeber vor.

Alle Details: Hintergrundinfos zum Thema

Beim direkten Vergleich Bitcoin vs Ripples zeigt sich also sofort der größte Unterschied in der Zentralität des Ripple-Systems. Kritiker werfen daher der alternativen Kryptowährung vor, dass es sich gar nicht um eine echte Kryptowährung handelt. Diesen bewerten Bitcoin als eine „freie“ Währung und Ripple aufgrund der Verwaltung durch ein zentrales Unternehmen als nicht freie Währung. Zweiter enorm wichtiger Unterschied wäre, dass die Herstellung (das Mining) der Ripples ebenfalls ausschließlich in den Händen von Ripple Labs liegt. Das Unternehmen begrenzt die maximale Anzahl von Ripples auf 100 Milliarden. Sobald diese Marke erreicht ist, stellt Ripple Labs die „Herstellung“ von XRP ein. Diese Begrenzung stellt ein kleines Alleinstellungsmerkmal dar, das sich so bei anderen Kryptowährungen nicht findet.

Das größte Problem, das aber eine Vielzahl Trader und Nutzer davon abhält, in diese Währung zu investieren ist, dass auch die digitalen Geldbörsen, in denen die Ripples gelagert werden, ausschließlich von Ripple Labs betrieben werden. Es gibt hier keine Drittanbieter wie bei Bitcoin, die persönliche Wallet-Lösungen offerieren. Nutzer müssen sich also vollumfänglich darauf verlassen, dass Ripple Labs die eigenen Einlagen schützt und sicher verwaltet. Als letzten wichtigen Punkt im Duell Bitcoin vs. Ripples müssen sich Trader darüber im Klaren sein, dass Ripple Labs immer nur maximal 50 Prozent der digitalen Währung im Netz verbreitet, die andere Hälfte hält das Unternehmen für sich selbst zurück. So wäre auch Ripple Labs im Endeffekt der größte Gewinner im Falle eines deutlichen Kurs-Anstiegs.

Ripple Labs ist eigentlich ein Banken-Klon mit eigener Währung

Man könnte bei Ripple Labs von einer Art Banken-Klon sprechen, der sich sozusagen seine eigene Währung erschaffen hat. Das Zahlungssystem konnte sich auf dem Markt etablieren und Experten sehen trotz der großen Unterschiede zu Bitcoin hier für Anleger eine sinnvolle Option, auf langfristige Kurssteigerungen zu spekulieren.

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In der Praxis: Bitcoin vs Ripples unterscheiden sich massiv

Um als Anleger eine Entscheidung hinsichtlich Bitcoin vs Ripples treffen zu können, ist es enorm wichtig, vor dem Einstieg in die alternative Bitcoin-Konkurrenz die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser beiden Systeme zu verstehen. Nur dann kann sich ein Einstieg bei Ripples wirklich lohnen. Während bei Bitcoin ganz klar nach wie vor das klassische Mining der Coins im Vordergrund steht, hat Ripple Labs mit Ripples eine alternative Zahlungsmethode geschaffen, in welcher schnelle Transaktionen im Vordergrund stehen. Vertreter ein wenig weniger interessant, da diese ihre Einlagen auf unterschiedlichste Methoden einzahlen können, ist, dass sich auch der direkte Hauch von Ripple Coins deutlich von Bitcoins unterscheidet. Um die Coins kaufen zu können, muss ein Gateway zum Anbieter eingerichtet werden. Das System besitzt also eine kleine technische Hürde, welche zumindest rudimentäre Kenntnisse im Bereich der IT erfordern!

Ripples torpedieren das Ziel klassischer Kryptowährungen

Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto entwickelte die alternative Zahlungsmethode Bitcoin aus einem ganz bestimmten Grund. Er wollte eine alternative Zahlungsmethode schaffen, die es Menschen ermöglicht, anonym Geld von A nach B zu senden. Gleichzeitig sollte der Zahlungsdienst nicht zentral von einem Unternehmen oder einem Staat gelenkt werden, sondern dezentral ablaufen. Der Erfinder hatte die Hoffnung, dass wenn sich ein solches System durchsetzt, entsprechende Interessengruppen anfangen könnten, auf Zentralbanken oder Staaten Druck auszuüben, sodass auch diese Währungen irgendwann wieder aus der Hand einzelner Unternehmen oder Länder in die Hand der einzelnen Teilnehmer des Zahlungsnetzwerks zurückkehrt. Oder anders ausgedrückt, der Kunde soll wieder eine gewisse Marktmacht zurückerhalten. So gesehen torpediert also das zentralisierte und auf einem Einzelunternehmen passierte Ripple-Netzwerk die eigentliche Intention des damaligen Bitcoin-Erfinders.

Bitcoin vs Ripples: Bleibt Ripples ein Nischenprodukt im Kryptosegment?

Für Anleger stellt sich natürlich die Frage, wie sich die alternativen Kryptowährungen in Zukunft weiterentwickeln wird. Und trotz der vielen Kritikpunkte hinsichtlich der Qualität und dem hinter Ripple stehenden Unternehmen selbst, scheint die Kryptowährungen für Investoren durchaus von Interesse. Denn das Unternehmen Ripple Labs zählt zu den mit bestfinanzierten Unternehmen im digitalen Finanzsektor und konnte bereits bei einer ganzen Reihe Nutzer und Anleger Vertrauen schaffen. Der Zahlungsdienst mit den Ripple Coins lief bis jetzt reibungslos und ein Marktpreis von nur wenigen Euro erlauben hier auch einen Einstieg mit geringerem Startkapital. Statt jetzt „nur“ den Ripples Live Chart zu betrachten, schauen wir uns mal den Börsenwert genauer an.

Der Börsenwert von Bitcoin lag zu Beginn des vergangenen Jahres bei knapp 15.500 Millionen Dollar und konnte sich bis zur Mitte des vergangenen Jahres auf knapp 70.000 Millionen Dollar steigern. Ripple begann das vergangene Jahr mit einem Börsenwert von 237 Millionen Dollar. Dieser stieg bis zur Mitte des letzten Jahres dann auf knapp 7.623 Millionen an. Während der Bitcoin-Börsenwerte eine Wertsteigerung von knapp 360 Prozent innerhalb eines halben Jahres hinlegte, sprechen wir beim Ripple-Börsenwert binnen sechs Monaten von einer Wertsteigerung von knapp 3100 Prozent. Investoren sollten hier, bevor sie in Ripples einsteigen, unbedingt die Marktentwicklung von Ripple Labs im Auge behalten.

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So den Vergleich richtig nutzen

Um sich beim Vergleich Bitcoins oder Ripples kaufen einen Markt-umfassenden Überblick verschaffen zu können, ist es für Trader notwendig, dass sie über die Börsenwert-Entwicklung der beiden Kryptowährungen Bescheid wissen. Daher schauen wir uns an dieser Stelle die Börsenwert-Entwicklung von Bitcoins und Ripples mal etwas detaillierter an und vergleichen diese. Dafür betrachten wir jetzt mal die ersten beiden Quartale 2017. Der Börsenwert von Bitcoin lag damals bei ca. 16.000 Millionen Dollar. Ripples besaß zum damaligen Zeitpunkt einen Börsenwert von ca. 240 Millionen USD. Dann folgte der August 2017.

In diesem Monat legte der Bitcoin-Kurs seinen exorbitanten Kursanstieg hin. Zum Ende des Monats pendelt sich der Börsenwert von Bitcoin auf knapp 72.000 Millionen Dollar ein, Ripples konnte auf 7.600 Millionen USD aufschließen. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass der Bitcoin-Börsenwert in diesem Zeitraum um fast 360 Prozent angestiegen ist, der Ripples-Börsenwert aber eine Wertsteigerung von knapp 3.120 Prozent verzeichnen konnte. So gesehen ein deutlicher Punktsieg für Ripples. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass Bitcoins mittlerweile auf zehn Jahre Laufzeit zurückblicken und Ripples noch in den Kinderschuhen steckt, ein weiterer Aspekt der für das Investment spricht.

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Mögliche Alternativen

Da sich im direkten Vergleich Bitcoins vs Ripples deutlich herauskristallisiert, dass man die beiden Angebote eigentlich nicht so wirklich miteinander vergleichen kann bzw. beide unterschiedliche Zielgruppen und Funktionsweisen besitzen, folgen an dieser Stelle drei alternative Kryptowährungen, bei denen Experten ebenfalls sinnvolles Investmentpotenzial sehen

Bitcoin vs. Litecoin: Investment mit niedrigem Startkapital!

Mit der Kryptowährung Litecoin wurde eine Art Bitcoin-Klon geschaffen, der dem großen Bruder fast eins zu eins gleicht. Beide Angebote wollen alternative Zahlungsmethoden mit eigener Digitalwährung offerieren und so eine Konkurrenz zu klassischen Echtgeld-Währungen anbieten. Beide Kontowährungen legten in den letzten 12 Monate ähnliche Kursentwicklungen hin. Wem der Einstieg in Bitcoin zu kostenintensiv erscheint, weil hier mittlerweile schon ein relativ hohes Startkapital benötigt wird, sollte sich intensiv mit Litecoins auseinandersetzen. Denn hier ist ein Einstieg mit geringem Startkapital nach wie vor möglich. Und wenn es die Litecoins genauso wie der große Bruder eine Kursexplosion hinlegen, ist es auch mit dem Bitcoin-Klon möglich, exorbitante Gewinne zu generieren. Im Ratgeber zu  Was sind Litecoin stellen wir diese alternative Kryptowährung und ihr Investmentpotenzial vor. Wer also zwischen Bitcoins oder Ripples kaufen schwankt, oder eventuell mit dem dezentralisierten Ripples-System nicht so viel anfangen kann, für den könnten die kostengünstigen Litecoin genau der richtige Einstieg darstellen.

Ripple Labs Twitter

Ripple Labs informiert auch über eigenen Twitter-Kanal

Bitcoin vs. Ethereum: Bitcoin Konkurrent oder kurzfristiger Hype?

Wer sich mal etwas intensiver mit dem Ethereum Live Chart beschäftigt, dem wird folgendes aufgefallen sein. Die Konkurrenzwährung Ethereum legte im Januar dieses Jahrs einen deutlichen Kursanstieg hin. Und zwar genau in dem Zeitraum als den Bitcoin einen deutlichen Kursverlust erlebte. Jetzt streiten sich Experten, ob es sich in diesem Fall um eine normale Entwicklung handelt, weil eine Vielzahl Bitcoin-Besitzer einfach auf eine alternative Währung umgestiegen sind. In diesem Fall Ethereum. Oder ob sich hier gerade der potenzielle Bitcoin-Nachfolger herauskristallisiert, der die klassischen Bitcoins ablösen wird. Dafür spricht nicht zuletzt, dass Ethereum statt auf ein Zahlungsverkehr-Angebot zu setzen, eine dezentralisierte Vermarktung von Software und Apps realisieren möchte. Dieses System basiert auf der Blockchain und eine Vielzahl renommierter Finanzinstitute, Dienstleister und Banken interessieren sich aktuell extrem für diese Technologie.

Bitcoin vs. Dash: Bei Dash ist unklar, wohin die Reise geht

Ein Blick in den Dash Live Chart verrät, dass der Dash-Kurs im vergangenen Jahr innerhalb von zwölf Monaten von 15 Euro auf 1.000 Euro anstieg. Im Januar, als der Bitcoin deutlich absank, verlor auch Dash wieder knapp 400 Euro an Wert und pendelte sich bei ca. 600 Euro ein. Die Kursentwicklung ähnelt der von Litecoin. Dash besitzt eine etwas bewegte Vergangenheit, die dazu führt, dass sich hier keine Vorhersage treffen lässt, wohin die Reise gehen wird. Eine Marktkapitalisierung von knapp 5 Milliarden sind in unseren Augen noch nicht so aussagekräftig, dass hier von einer zwingenden Investment-Alternative zu Bitcoin & Co gesprochen werden kann. Auf der anderen Seite kann auch bei dieser alternativen Kryptowährung mit relativ niedrigen Startkapital eingestiegen werden. Es besteht natürlich auch hier die Chance, dass es sich um den Bitcoin-Nachfolger handelt.

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Fazit: Bitcoin vs Ripples: Wie entwickelt sich Ripple Labs?

Eine Antwort auf die Frage, ob Trader Bitcoins oder Ripples kaufen sollten, lieferte indirekt die Entwicklung von Ripple Labs. Es handelt sich um eines der bestfinanzierten Unternehmen unserer Zeit, eine Vielzahl Anleger und Investoren vertrauen dem Banken-Klon und entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg der Kryptowährung Ripples ist, wie sich Ripple Labs entwickeln. Der Konzern selbst hält 50 Prozent aller Ripple Coins. Daher wäre Ripple Labs selbst der größte Profiteur einer Kurssteigerung. Wir glauben, dass Trader 2018 speziell die Entwicklung von Ripple Labs im Blick behalten sollten, bevor sie hier in Ripples investieren.

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Autor Chris Schneider
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