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Was ist Forex?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 12.08.2019

Was ist Forex?

Was ist Forex Handel und was ist der Forex Markt? – Das sind zwei Fragen, deren Antworten für Anleger den Impuls zum aktiven Investment bieten können. Forex ist der Handel mit Devisenpaaren weltweit. Da 24/7 an irgendeinem Platz auf der Erde Devisen gehandelt werden, schläft dieser Markt nie und ist der liquideste der Welt. Was ist Forex? Vor allem ist der Handel mit Devisen für Daytrader interessant, denn die Positionen werden meist kurz gehalten. Damit können Anleger von fallenden und steigenden Kursen partizipieren. Wichtig beim Handel mit Devisen ist die Kenntnis der verschiedenen Begriffe und Grundlagen. Was ist Forex Trading? – Wir zeigen es.

  • Devisenmarkt ist der liquideste der Welt
  • FX Trading nahezu 24/7 an globalen Handelsplätzen möglich
  • Geringe Trading Kosten von Vorteil
  • Gehandelt werden Majors und Minors über Broker an Börse

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Was ist Forex und was wird überhaupt gehandelt?

„Foreign Exchange“ ist die Abkürzung für Forex und bezeichnet Investoren und Spekulanten, die am Devisenmarkt aktiv sind. Geeignet sind solche Investitionsmöglichkeiten nicht nur für institutionelle und professionelle Anleger, sondern ebenfalls für private Trader. Was ist Forex Trading? Dabei dreht sich alles um die Kurse zwischen der Basis- sowie der Gegenwährung, beispielsweise EUR/USD. Forex Trader handeln darauf, ob der Euro gegenüber dem USD stärker oder schwächer ist und erzielen mithilfe dieser Spekulation einen Gewinn oder im schlimmsten Fall einen Verlust. Das Grundprinzip vom Devisenhandel ist vergleichbar mit dem Handel von Wertpapieren. Aktien-Trader kaufen ein Wertpapier, wenn sie denken, dass sein Kurs künftig steigen wird und sie damit Renditen erzielen. Auch die Devisen-Trader investieren dann, wenn sie denken, dass ein Kurs gegenüber einer anderen Währung im Wert steigt, oder verkaufen sie, wenn sie annehmen, dass der Kurs sinkt.

Was ist der Forex Markt?

Geht es um die Begriffsklärung rund um Forex, darf auch der Devisenmarkt nicht fehlen. Was ist der Forex Markt? Er ist ein Teilmarkt des gesamten Finanzmarktes, an dem Angebot und Nachfrage nach Devisen aufeinandertreffen und dadurch der Devisenkurse entsteht. Wer am Devisenmarkt handeln möchte, benötigt dafür einen Zugang, den private Anleger über einen Broker erhalten. Der Forex Markt hat eine lange Geschichte und geht in seinen primitiven Anfängen bereits auf das alte Griechenland zurück. Teilnehmer am Forex Markt sind neben Kreditinstituten auch private Devisenhändler, Handelshäuser, große Industrieunternehmen oder Devisenmarkt. Private Anleger zählen über den Broker ebenfalls zu den Marktteilnehmern.

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Was ist Forex Handel?: Der Wechselkurs ist entscheidend

Bei der Frage „Was ist Forex?“ geht es maßgeblich darum, den Wechselkurs eines Devisenpaares bestmöglich zu handeln. Der Kurs wird durch Angebot und Nachfrage auf dem globalen, dezentralen Devisenmarkt bestimmt. Auch politische Entscheidungen oder wirtschaftliche Nachrichten können Einfluss auf den Wechselkurs ausüben. In der Praxis haben zwei Devisen kaum einen identischen Wert zueinander oder können über einen längeren Zeitraum eine Kurs-Balance aufrechterhalten. Genau das machen sich Anleger am Devisenmarkt zunutze.

Was ist Forex Trading und welche Devisen werden gehandelt?

Am Devisenmarkt werden sämtliche globale Devisen gegeneinander gehandelt. Dabei wird zwischen zwei Einteilungen unterschieden:

  • Majors,

Die Majors sind alle jene Währungen, die mit einem konstant hohen Volumen gehandelt werden. Sie werden auch als Hauptwährungspaare bezeichnet. Die Majors sind bei sämtlichen Forex Brokern zu finden und werden meist mit geringen Spreads angeboten. Zu den Majors zählen beispielsweise: EUR/USD, GBP/USD, USD/CHF, USD/JPY, USD/CAD. Neben den Majors gibt es auch die Exoten oder „Minors“. Diese Währungen werden vor allem häufig von Spekulanten gehandelt und sind nicht immer beim Forex Broker in großer Quantität zu finden. Zu den Majors gehören beispielsweise ARS, BRL, CNY oder EGP. Die Spreads für diese Devisen sind erfahrungsgemäß höher als bei den Majors und aufgrund des geringeren Handelsvolumens sind diese Paare weniger liquide und schwieriger zu traden.

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Was ist Forex? – Wichtige Begriffe zum Devisenhandel

Wer mit dem Handel von Devisen beginnen möchte, sollte sich nicht nur mit der Frage befassen „Was ist Forex Trading?“, sondern auch die grundlegenden Begriffe dazu kennen. Zu den wichtigsten Grundlagen zählen:

  • Spread
  • Pips
  • Lot
  • Hebel
  • Margin

Hinzu kommen auch „Ask“ und „Bid“ sowie „long“ und „short“. Was ist Forex Handel und was meinen Broker, wenn sie von Spread sprechen?

Spreads stellen die Kursdifferenz beider Devisen dar und dienen als Einnahmequelle für den Broker. Sie werden wahlweise variabel oder fix berechnet. Welche Variante für die Anleger besser geeignet ist, hängt vom Handelsvolumen ab. Wer mit einem großen Volumen investiert, für den sind fixe Spreads häufig besser. Die Angabe der Spreads erfolgt in Pips.

Pips erklärt

Die Kursänderung bei den Devisenpaaren wird in Pips angegeben. Der Begriff steht für die Abkürzung „percentage in point“. Bei den meisten Währungspaaren bezieht sich die Messung auf die vierte Nachkommastelle beim Kurs. Handeln Trader beispielsweise den EUR/USD Kurs, so können die Pips wie folgt aussehen: Trader kauft für 1,3307 USD und verkauft für 1,3309, somit beträgt der Gewinn 2 Pips. Die vierte Nachkommastelle ist bei den meisten Devisen entscheidend, aber nicht beim Japanischen Yen. Hier wird die zweite Nachkommastelle als Pip betrachtet, da die Währung deutlich weniger als andere Devisen wert ist.

Lot

Lot ist die Währungseinheit im Devisenhandel. Damit wird das Handelsvolumen angegeben. Ein Standard-Lot beträgt 100.000 Einheiten einer Währung. Bei vielen Brokern werden aber nicht nur Standard-Lot angeboten, sondern ebenso weitere Einteilungen:

  • Mini,
  • Micro
  • Nano

Bis vor wenigen Jahren waren diese Lot-Größen weniger verbreitet, aber mittlerweile können Anleger auch kleinere Einheiten bei einem Broker handeln. Ein Mini-Lot hat 10.000 Einheiten, das Micro-Lot hingegen 1.000 Einheiten und das Nano-Lot 100 Einheiten einer Währung.

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Hebel

Der Hebel wird auch als Leverage bezeichnet und ist bei dem Devisenhandel besonders wichtig. Mit seiner Hilfe können die Trader deutlich mehr Kapital in den Markt bringen und müssen dafür allerdings nicht die volle Höhe selbst investieren. Für private Anleger wurde der Hebel im Vergleich zu professionellen Tradern deutlich minimiert. Hauptwährungen können mit einem Hebel von maximal 1:30 und andere Nebenwährungen mit maximal 1:20 gehebelt werden. Wer sich als professioneller Anleger beim Broker registrieren möchte, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, kann dann aber von höheren Hebeln, wie beispielsweise 1:200, partizipieren.

Margin

Die Margin ist ebenfalls als Sicherheitsleistung bekannt. Sie drückt den Betrag aus, den Anleger als Sicherheit für ihr Investment hinterlegen müssen. Der Hebel bedingt die Sicherheitsleistung. Wer beispielsweise das Devisenpaar mit einem Hebel von 1:20 handelt, hat eine Sicherheitsleistung von fünf Prozent. Wenn Anleger einen Hebel von 1:100 nutzen, beträgt die Margin 1 Prozent. Den übrigen Betrag des Investitionsvolumens übernimmt der Broker quasi als vorübergehende Finanzierung für die Anleger.

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Was ist Forex Handel? Ask und Bid erklärt

Ask und Bid sind bei einem Broker untrennbar miteinander verbunden. Der Ask-Kurs ist der Preis, den ein Trader beim Kauf der Devisen erzielen will. Zu diesem Wechselkurs wird die Basiswährung zum Kauf angeboten. Das Pendant dazu ist der Geldkurs oder Bid-Kurs. Dabei handelt es sich um den Preis, zu dem die Basiswährung verkauft werden kann.

Devisen long oder short handeln

Ganz entscheidend beim Forex Trading sind die Begriffe „long“ und „short“. Wer eine Position long handelt, kauft das Finanzprodukt. Beim short Handeln wird es verkauft. Der Vorteil beim Handel mit Devisen ist der Handel bei jeder Kurssituation, denn Anleger können fallende und steigende Kurse investieren. Rechnen die Anleger mit einem steigenden Kurs, wird eine long Position gehandelt und die Währung gekauft. Wurde das Kursziel erreicht, erfolgt der Verkauf. Spekulieren die Trader aber aufgrund der Charts auf sinkende Kurse, wird die Position short eröffnet und die Devise verkauft.

Long und short mit Eigenheiten beim Devisenhandel

Beim Forex Trading wird stets ein Devisenpaar gehandelt. Deshalb gehen Anleger immer short und long. Wer beispielsweise USD kauft sowie in Euro zahlt, geht long auf EUR/USD. Gleichzeitig geht der Anleger short auf Euro, da damit die USD bezahlt werden. In der Praxis ist EUR/USD long gehen gleich mit USD/EUR short gehen.

Schon gewusst? Erfahrungsgemäß tritt ein großes Handelsvolumen zwischen 15:00 und 17:00 Uhr auf, da zu diesem Zeitpunkt die größten Börsen in Frankfurt, New York und London geöffnet haben.

Was ist Forex?: Handelszeiten am Devisenmarkt

Devisen werden global nahezu 24/7 den Handel angeboten. Grundsätzlich schläft der Devisenmarkt nie, denn aufgrund der verschiedenen Zeitzonen sowie der ständigen Nachfrage nach Devisen können Anleger immer investieren. Wer als privater Anleger Forex handeln möchte, benötigt dafür einen Zugang durch einen Broker. Da sich die Börsenzeiten durch die verschiedenen Zeitzonen überschneiden, können die Devisen und um die Uhr gehandelt werden. Die Ausnahme bildet das Wochenende, denn dann sind die Handelsplätze geschlossen. Der Währungstausch (beispielsweise bei Reisebanken oder anderen Institutionen) läuft natürlich unbeirrt weiter.

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Handelszeiten für deutsche Trader

Trader können in Deutschland bereits Sonntagabend ab 23:00 Uhr mit dem Handel beginnen. Der Grund ist die Zeitverschiebung der australischen Zeit. Down Under ist es bereits 09:00 Uhr montags und die Börse in Sydney öffnet ihre Pforten. Kurz darauf ist Handelsstart in Tokio, an den Börsenplätzen in Hongkong und Moskau sowie in London und Frankfurt, die montags deutscher Zeit ihre Pforten um 09:00 Uhr öffnen. Die New Yorker Börse, einer der wichtigsten Handelsplätze für Devisen, öffnet den Markt um 15:00 Uhr deutscher Zeit.

Volatilität zum Vorteil nutzen

Die Handelszeiten sind entscheidend, um die Volatilität am Markt für den eigenen Handel nutzen zu können. Vor allem bei dem hohen Handelsvolumen herrschen Schwankungen der Devisenkurse, welche die Trader zu ihrem Vorteil nutzen können. Überschneiden sich die Zeiten der wichtigsten Handelsplätze, erfolgt ein reger Anstieg der Handelsaktivität. Öffnen die Börsen europaweit, gibt es ein höheres Trading-Aufkommen, da Marktteilnehmer auf asiatische Märkte oder die Nachrichten des Tages reagieren.

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Risikomanagement beim Devisenhandel

Was ist Forex und warum ist das Risikomanagement dabei nicht zu verachten? Gerade weniger erfahrene Anleger können mit dem Begriff des Risikomanagements nichts anfangen bzw. vernachlässigen es. Darunter wird das Management des eigenen Kapitals verstanden, was natürlich für den Handel am Devisenmarkt entscheidend ist. Haben Anleger kein Kapital zur Verfügung, können sie nicht mit eigenen Mitteln investieren. Zwar bieten viele Broker die Möglichkeit, mit einem Demokonto zu handeln, aber damit lassen sich keine echten Gewinne erzielen.

Risikomanagement mit Strategie

Risikomanagement und Strategie sind zwei untrennbare Begriffe beim Forex Trading. Nur wer seine finanziellen Mittel richtig einteilt, kann längerfristig am Markt aktiv sein. Es existieren verschiedene Strategien, die sich nach der Erfahrung des Anlegers und nach der Risikobereitschaft und des Anlagehorizontes richten. Grundsätzlich gibt es aber auch für Trading-Einsteiger einige Tipps für das Risikomanagement:

  • nie mehr als 2,5 Prozent des Gesamtkapitals pro Trade investieren,
  • Kapital für mehrere Trades, bestenfalls 50, auf dem Handelskonto haben.

Außerdem ist es wichtig, dass Anleger nur mit eigenen liquiden Mitteln aktiv investieren und das Kapital nicht aus Finanzierungen nutzen. Wer beim Risikomanagement Hilfe benötigt, kann mit einem Demokonto beginnen und sich bei vielen Forex Brokern Unterstützung durch kostenlose Weiterbildungsangebote holen. Erklärt werden in Schulungsangeboten nicht die Grundlagen zum Forex Trading, sondern meist ebenfalls das strategische Vorgehen beim Risikomanagement.

Vorzüge vom Forex Trading

Forex Trading hat zahlreiche Vorzüge gegenüber anderen Märkten und Finanzinstrumenten. Anleger können beispielsweise ortsunabhängig investieren, denn der Zugang erfolgt ganz bequem über dem Broker. Der Devisenhandel lässt sich mit dem Smartphone, dem Tablet oder am PC ausführen und erfordert keine Anwesenheit an einem bestimmten Börsenplatz.

Geringe Handelskosten

Die geringen Handelskosten sind ein weiterer Vorteil des Devisenhandels. Die Eröffnung eines Trading-Kontos erfolgt meist kostenlos bei einem renommierten Forex Broker. Auch für das Investment selbst wird aufgrund der geringen Spreads und bei Hebelnutzung kaum eigenes Kapital benötigt. Die Trader müssen auch nicht 24/7 vor dem PC sitzen, sondern können Devisen auch als Hobby neben der Arbeit handeln. Damit ist auch der Start für weniger erfahrene Anleger einfacher möglich, denn sie können Schritt für Schritt neben ihren beruflichen Verpflichtungen mit einem Demokonto in den Devisenhandel einsteigen.

Viel Unterstützung beim Handel durch Broker

Mittlerweile stellen viele Broker umfangreiches Weiterbildungsmaterial für ihre Anleger zur Verfügung. Erklärt werden nicht nur die Grundlagen des Devisenhandels, sondern ebenso die Analysemöglichkeiten und das strategische Vorgehen. Unerfahrene Anleger finden bei Bedarf viel Material, was den Einstieg in den Devisenhandel erleichtern kann. Außerdem gibt es aufgrund der vielen Broker deutlich mehr Auswahl für eine geeignete Trading-Plattform.

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Fazit: Forex Trading fast 24/7 möglich

Was ist Forex Trading? Der Handel mit Devisen ist dank der Zeitverschiebungen nahezu 24/7 möglich. Der Handel mit Devisen schläft nie, denn irgendwo auf der Welt wird stets ein Devisenpaar getauscht. Wer in USD, Euro oder anderen Währungen investieren möchte, benötigt dafür den Zugang durch einen Handelspartner. Private Anleger nutzen dafür einen Broker, der wiederum den Zugang zu den Börsen bereitstellt. Durch die globalen Bewegungen am Markt sowie die verschiedenen Zeitzonen können Trader bis auf das Wochenende nahezu 24/7 investieren. Gehandelt werden nicht nur die wichtigsten Devisenpaare, die sogenannten „Majors“, sondern häufig auch „Minors“. Da die Anleger von fallenden und steigenden Kursen beim Forex Trading partizipieren können, sind sie deutlich flexibler; das ist ein Vorteil für den Devisenhandel. Die geringen Trading Kosten sowie der vergleichsweise einfache Einstieg sind ein weiterer Pluspunkt. Dennoch ist auch der Devisenhandel nicht ohne Risiko möglich, sodass Anleger sich vor allem mit dem Risikomanagement und einer geeigneten Anlagestrategie befassen sollten.

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Autor Chris Schneider
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