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Die besten Forex Strategien

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 11.06.2019

Besten Forex Strategien

Was sind die besten Forex Strategien, um möglichst erfolgreich Devisen zu handeln? Die ernüchternde Antwort: DIE eine, die beste Strategie gibt es nicht, denn der Handel mit Devisen kann ebenfalls Verluste einbringen. Aber Trader können mit strategischem Vorgehen Verluste und Risiken begrenzen. Wer von Forex Strategien spricht, meint damit häufig bestimmte Handelsmethoden oder Facetten des Tradings. So gibt es beispielsweise spezielle Strategien für Daytrader, die auf der Analyse des Charts in verschiedenen Timeframes basieren. Wir stellen wesentliche Forex Strategien vor und schauen, welche für Trading-Anfänger und ambitionierte Anleger geeignet ist.

  • es gibt unzählige Forex Strategien
  • Strategie hängt vom Trading-Stil ab (z. B. Daytrader oder Swing-Trader)
  • Chartanalyse ist für Strategie unerlässlich
  • Trendfolge gehört zu bekanntesten Handelsstrategien

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Beste Forex Strategien vorgestellt

Bevor es um die besten Forex Strategien geht, schauen wir uns zunächst die einzelnen Handelsstile näher an. Sie sind ausschlaggebend dafür, welches strategische Vorgehen von den Anlegern gewählt wird. Grundsätzlich werden die Forex-Trader in 4 Trading-Stile kategorisiert:

  • Scalper
  • Daytrader
  • Swing-Trader
  • Positionstrader

Damit das Verständnis für beste Forex Strategien für die einzelnen Trading-Stile besser wird, schauen wir uns auch zunächst die Stile näher an.

Scalper

Die Scalper versuchen, ihren Gewinn aus möglichst kurzen Trades zu erzielen. Sie dauert häufig nur wenige Minuten. Diese Trader wollen Gewinn erzielen, wenngleich er auch besonders klein ausfallen kann. Um dennoch bei ihrem Trading die gewünschte Gewinngröße zu erreichen, werden häufig täglich unzählige Trades realisiert. Das strategische Vorgehen basiert bei Scalpern meist auf Tick-Charts, wie sie beispielsweise bei der Trading-Plattform MT4 in der Supreme Edition zur Verfügung stehen. Auch die 1-Minuten-Handel Strategie wird von Scalpern oft angewandt.

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Daytrader

Die Daytrader handeln, wie es der Name schon sagt, eine Position häufig über einen längeren Zeitraum am Tag. Die Positionen werden vor Tagesende geschlossen und nicht über Nacht gehalten. Damit minimieren sie das Risiko größerer Kursbewegungen über Nacht. Vor allem Anfänger handeln häufig als Daytrader, da dies deutlich leichter als Scalping ist und weniger Trading-Erfahrung erfordert.

Swing-Trader

„Swing“ – schwingen, dieser Name ist beim Trading-Stil der Swing-Trader bezeichnend. Die Positionen werden mehrere Tage gehalten, aber Trader versuchen immer, kurzfristige Preismuster zu nutzen. Sie schwingen deshalb in ihren Trades und versuchen innerhalb der eröffneten Positionen immer eine bestmögliche Marktsituation zu nutzen. Als Unterstützung zur Betrachtung der Kurse werden dafür Stunden-Bars oder Diagramme mit einer halben Stunde Anzeige genutzt.

Positionshandel

Der Positionshandel ist ein weiterer Trading-Stil, der auf ein längerfristiges Investment setzt. Positionstrader versuchen ihre Gewinne längerfristig vor allem durch größere Preisänderungen zu erzielen und setzen im Gegensatz zu Scalpern auf die großen Gewinne. Dafür benötigen sie deutlich mehr Geduld und meist auch Kapitaleinsatz, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Disziplin ist beim Positionshandel besonders wichtig, denn der Markt reagiert immer wieder unruhig. Wer keine geeignete Strategie anwendet, kommt schnell in Versuchung, die Position aus falscher Emotionalität oder aufgrund fehlender Erfahrung bei der Chartanalyse zu früh zu schließen. Für Trading-Anfänger ist der Position Hand deshalb weniger geeignet, da sie meist nicht über die erforderliche Erfahrung und das Wissen verfügen.

Hinweis: Risikomanagement ist beim Handel mit Devisen besonders wichtig und das gilt für alle Trading-Stile. Nur, wer sein Kapital gezielt und unter Absicherung einsetzt, kann längerfristig am Devisenmarkt aktiv sein, ohne zusätzliches Kapital aufgrund hoher Verluste nachschießen zu müssen.

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Die besten Forex Strategien: Daily Forex-Chart-Strategie

Viele Trader setzen beim Devisenhandel auf den Tageschart. Der Vorteil: Die Handelssignale sind bei einem längeren Chart häufig zuverlässiger und das Gewinnpotenzial deutlich erhöht. Volatilität spielt bei dieser Strategie ebenfalls kaum eine Rolle und selbst aktuelle Nachrichten müssen nicht stündlich berücksichtigt werden. Allerdings erfordert diese Strategie ein hohes Maß an Disziplin, denn Anleger haben die Positionen länger geöffnet und müssen zunächst den Trend im Chartidentifizieren.

Trendidentifikation

Der Markt folgt immer einen bestimmten Trend und nach der Konsolidierung wiederholt sich dieser. Deshalb suchen Trader bei dieser Strategie gezielt nach dem langfristigen Trend am Devisenmarkt. Zur Identifikation werden die historischen Daten des Devisenpaares analysiert. Daraus lassen sich rasch Muster erkennen. Die aktuellen Preisdaten geben Aufschluss darüber, in welche Richtung der Markt tendiert. Um diese Strategie zu handeln, benötigen Anleger Erfahrung bei der Chartanalyse. Deshalb ist sie für Trading-Anfänger weniger geeignet.

1-Stunden- Handelsstrategie

Das Gegenteil von der Daily- Handelsstrategie ist die 1-Stunden-Handelsstrategie. Anleger traden in einem Zeitrahmen von 60 Minuten. Dabei konzentrieren sie sich vor allem auf Majors, wie beispielsweise:

  • EUR/USD
  • USD/JPY
  • GBP/USD
  • AUD/USD

Wichtig bei dieser Strategie ist der Momentum-Indikator, den die Trader mithilfe des MT4 beispielsweise herausstellen können. Wichtig ist bei dieser Trading-Strategie, dass Anleger Stop-Loss zur Risikobegrenzung nutzen. Wer diese Strategie handeln möchte, sollte ebenfalls Erfahrung beim Forex Trading mitbringen, da gerade das Momentum richtig interpretiert werden will.

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Wöchentliche Forex Trading-Strategie

Für alle Anleger, die längerfristig investieren möchten, gibt es die wöchentliche Forex-Handelsstrategie. Sie bietet vielen Anlegern mehr Flexibilität und Stabilität. Durch das wöchentliche Candlestick-Diagramm erhalten die Anleger detailliertere Marktinformationen. Trader handeln hier vor allem niedrige Positionsgrößen, um das Risiko zu minimieren. Um wichtige Indikatoren für die Umsetzung der Strategie zu nutzen, wird der EMA (exponentiell gleitenden Durchschnitt) verwendet. Auch Stop-Loss darf zur Risikoabsicherung nicht fehlen. Da auch bei dieser Trading-Strategie Disziplin und Geduld gefragt ist, ist sie für Trading-Anfänger weniger geeignet. Für sie ist das Daytrading, beispielsweise mit Trendfolge, deutlich einfacher umzusetzen.

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Trendfolgestrategie: für viele Trader ein Muss

Geht es um beste Forex Strategien, darf die Trendfolge nicht fehlen. Wie es der Name schon sagt, folgen Anleger bei dieser Strategie dem übergeordneten Trend. So einfach es klingt, so schwierig ist es in der Praxis manchmal. Der Markt bewegt sich grundsätzlich immer mit einem übergeordneten Trend aufwärts oder abwärts. Manchmal kann es auch zum Seitwärtstrend kommen, der dann noch schwieriger zu handeln ist. Bei der Trendfolgestrategie geht es darum, den übergeordneten Trend anhand verschiedener Indikatoren zu erkennen. Auch dafür gibt es nützliche Werkzeuge, wie beispielsweise Unterstützungen oder Widerstände. Sie lassen sich ebenfalls einfacher mit dem MT4 im Chartbild anzeigen. Generell hat sich der MetaTrader aufgrund seiner Funktionalität und den zahlreichen kostenlosen Werkzeugen für den Devisenhandel bewährt und bei vielen Brokern durchgesetzt.

Trend ist nicht gleich Trend

Im Chartbild ist mithilfe der Werkzeuge einfacher, einen Trend zu erkennen, aber dennoch ist Vorsicht geboten. Vor allem unerfahrene Anleger neigen schnell dazu, einen Trend falsch zu interpretieren. Der Trend ist längerfristig ausgeprägt und hat mit einer temporären Volatilität nicht zu tun. Beim Handel am Devisenmarkt kommt es auch bei Majors zur Volatilität, wenngleich sie bei den Hauptwährungen deutlich weniger ausgeprägt ist als bei Minors. Kurze Kursrücksetzer oder Anstiege bedeuten längst noch nicht, dass sich der Trend umkehrt. Deshalb ist es wichtig, sich bei der Trendfolgestrategie stets ausreichend Zeit für die Identifizierung des Trends zu nehmen.

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Gegen den Trend handeln

Neben der Trendfolgestrategie gibt es auch die Möglichkeit, strategisch gegen den Trend zu handeln. Wie es der Name schon sagt, identifizieren die Trader hierbei auch den Trend, handeln ihn im Gegensatz zur Trendfolge aber nicht. Stattdessen eröffnen sie die Positionen gegen den Trend. Dabei gehen die Anleger davon aus, dass sich die Ausbrüche im Kurs nicht zu einem langfristigen Trend entwickeln. Auch hierbei geht es um die Nutzung von Unterstützungslinien und den Widerstand, um im Chart entsprechende Anzeichen zu finden. Geeignet ist diese Strategie, wenn der Markt stabil und volatil ist. Dann können Anleger mit der richtigen Analyse Chancen reich investieren. Doch hier ist auch die Risikoabsicherung nicht zu vergessen.

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Keine Strategie ohne geeignete Analyse

Die besten Forex Strategien funktionieren nicht ohne geeignete Analyse und die damit verbundenen Werkzeuge. Wichtig ist es für Trader, rechtzeitig bestimmte Entwicklungen beim Devisenpaar zu erkennen und diese zum eigenen Vorteil zu handeln. Dabei geht es vor allem um die zukünftige Prognose, mal in einem kürzeren, mal in einem längeren Zeitraum. Der Preis und dessen Entwicklung steht im Mittelpunkt. Das Kerzendiagramm gibt den Anlegern wesentliche Hinweise zur Preisentwicklung und wird deshalb auch für viele Trading-Strategien genutzt. Es ist einer der Chartvarianten, die ebenfalls beim MT4 verfügbar sind.

Kerzen erzählen Geschichte zum Preis

Das Kerzendiagramm besteht aus mehreren verschiedenen Kerzen in rot und grün. Jede einzelne Kerze erzählt dem Trader eine Geschichte und werden diese Kerze miteinander kombiniert, ergibt sich daraus das Fundament für eine Kursanalyse. Vor allem die Interpretation und die richtigen Schlüsse auf Basis der Chartdaten sind wichtig für den Handelserfolg. Je nachdem, wie die Kerzen im Chartbild angeordnet sind, können Sie den Anlegern verraten, wer den Markt kontrolliert: Käufer, Verkäufer oder sogar beide. Es gibt einige Hinweise im Kerzendiagramm, die Trader für ihre Strategie nutzen und interpretieren können. Dazu gehören vor allem die Dochte und hier vor allem die Länge.

Hinweis: Es gibt neben dem Kerzendiagramm noch weitere Chart-Typen, welche Forex Trader nutzen können. Dazu zählen Balken- und Liniendiagramm. Vor allem das Liniendiagramm wird häufig von Trading-Anfänger genutzt, da es einfacher zu verstehen ist. Wer hingegen deutlich mehr Informationen zum Markt aus dem Diagramm erfahren möchte, sollte auch andere Darstellungen zurate ziehen.

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Technische und fundamentale Analyse – welche ist besser geeignet?

Analysen sind vor dem Investment in Devisen besonders wichtig. Dabei unterscheiden wir zwischen der technischen und fundamentalen Analyse. Wer sich für die technische Analyse entscheidet, nutzt dafür Strategien, die auf historischen Preisdaten und Kurstabellen basieren. Dabei gehen Anleger von drei Grundsätzen aus:

  • der Trend wiederholt sich
  • Märkte sind wie der Trend
  • Informationen werden diskontiert

der Vorteil bei der technischen Analyse besteht darin, dass sie nahezu für jeden Timeframe angewandt werden kann. Mithilfe der technischen Analyse können die Anleger geeignete Ein- und Ausstiegspunkte für den Handel finden.

Fundamentale Analyse

Bei der fundamentalen Analyse geht es darum, die Kursbewegung aufgrund der aktuellen Informationen zu beurteilen. Änderungen der Geldpolitik oder beim Wirtschaftswachstum sind dafür beispielsweise zu berücksichtigen. Im Vergleich zur technischen Analyse benötigen die fundamentale Analyse deutlich mehr Aufwand und Erfahrung. Deshalb sind sie für Trading-Anfänger weniger geeignet. Wichtig ist es auch, dass Anleger bei der fundamentalen Analyse verschiedene Nachrichtenquellen miteinander kombinieren und die wichtigen Ereignisse von den unwichtigen unterscheiden. Für eine längerfristige Betrachtung funktioniert die fundamentale Analyse deutlich besser. Sie wird aber nicht nur von Swing-Tradern, sondern auch von Daytradern für eine fundierte Analyse genutzt. Der Nachteil: Die fundamentale Analyse bietet den Anleger keine exakten Ein- und Ausstiegspunkte für den Handel.

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Tipps zum Devisenhandel für Anleger

Nur wenige Trader investieren Vollzeit in Devisen. Deshalb ist es gerade für die Hobby-Anleger wichtig, neben den Strategien auch wesentliche Handelszeiten des Forex Marktes zu kennen. Sie beeinflussen die Kursentwicklung maßgeblich. Für alle, die als Hobby-Trader agieren, ist das Investment auf die Hauptwährungen empfehlenswert, denn sie bieten die höchste Liquidität. Dabei ist es wichtig, die Öffnungszeiten der Devisenmärkte zu kennen.

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Öffnungszeiten der Devisenmärkte weltweit

Haben wenige Märkte geöffnet, ist die Liquidität der Devisen deutlich geringer und der Handel für weniger Anleger interessant. Die Märkte in Europa und Japan sind zwischen 14:00 Uhr und 11:00 Uhr geöffnet, sodass die Hobby-Trader in die wichtigsten Devisen investieren können. Dazu gehören vor allem die Majors, aber auch Minors können interessant sein. Ab 17:00 Uhr steht auch der Handel in Australien zur Verfügung, sodass auch AUD/JPY aufgrund der höheren Liquidität lohnenswert werden kann.

Risiko absichern

Trotz Marktkenntnis und Anlagestrategie bleibt auch beim Devisenhandel immer ein Restrisiko. Deshalb ist es wichtig, dass Trader es mit Stop-Loss-Orders absichern. Damit wird das Kapital geschützt, wenn der Markt sich plötzlich gegen den Trader entwickelt. Risikomanagement ist für eine längere Handelsaktivität ausschlaggebend, denn ohne die Absicherung der Positionen können Anleger alles verlieren. Zum Risikomanagement gehört es auch, nur mit einem bestimmten Kapitaleinsatz zu agieren und nicht das gesamte Kapital in eine Position zu investieren.

Fazit: Die besten Forex Strategien können Anleger beim Investment unterstützen

Es gibt unzählige verschiedene Forex Strategien, die auf Basis zahlreicher Ansätze funktionieren. Die eine beste oder wichtigste Strategie gibt es allerdings nicht. Entscheidend beim strategischen Vorgehen ist der Handelsstil, wobei zwischen vier Stilen unterschieden wird: Scalper, Daytrader, Swing-Trader und Positionstrader. Sie agieren mit verschiedenen Ansätzen und einem unterschiedlichen Anlagehorizont. Deshalb kommen bei ihren Handelsaktivitäten auch unterschiedliche Strategien und Analysen zum Einsatz. Zu den bekanntesten Forex Strategien gehört die Trendfolge, die auch von Trading-Anfängern häufig genutzt wird. Dazu gibt es den Handel gegen den Trend. Damit Anleger überhaupt eine geeignete Strategie verfolgen können, ist die Chartanalyse unerlässlich. Hierfür stehen beispielsweise beim MT4 zahlreiche nützliche Tools und Indikatoren zur Verfügung, die beispielsweise Unterstützungen und Widerstände anzeigen und die Trading-Entscheidungen vereinfachen können. Möchten sich Trader über die besten Forex Strategien informieren oder sie sogar selbst ausprobieren, empfehlen wir für den Einstieg ein Demokonto, um ohne Risiko zu testen. Angeboten wird es bei den meisten Forex Broker gratis; häufig sogar für unbegrenzte Zeit.

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Autor Chris Schneider
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