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Binäre Optionen Money-Management – 3 Tipps für dein Kapitaleinsatz

Beim Online Trading wird immer wieder vom Risiko- und Money-Management gesprochen. Das ist essentiell für deinen Erfolg als Trader. Doch was ist überhaupt binäre Optionen Money-Management? Worin unterscheidet sich Money-Management vom Risiko-Management? In diesem Artikel geben wir dir Tipps und Hinweise, wie du dein Trading mit Finanzwetten verbessern und “sicherer” gestaltet kannst. Du kannst nicht steuern, wohin der Markt geht. Aber du kannst deinen Kapitaleinsatz steuern. Und genau an diesem Punkt setzt das Money-Management an.

Wichtiger Praxis-Tipp: Setze nur Geld, auf das du im Ernstfall verzichten kannst. Beim Handel mit binäre Optionen besteht ein Totalverlust-Risiko. Wenn du vorsichtig und mit einem effektivem Risiko- und Moneymanagement agierst, ist es zwar unwahrscheinlich, dass du dein Depot “an die Wand fährst”, aber möglich! Das musst du immer im Sinn behalten.

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Unterschied Risiko- und Moneymanagement

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Risiko- und Money-Management? Gibt es da überhaupt einen? Ja, den gibt es. Das Risiko-Management beschreibt – sehr vereinfacht ausgedrückt – wo du dein Risiko setzt, zum Beispiel einen Stopp Loss. Beim Money-Management legst du fest, wie viel Geld du setzt, das heißt wie groß deine Positionsgröße ist. Die beiden Punkte gehören natürlich zusammen und sollten nicht losgelöst voneinander betrachtet werden. Daher empfehlen wir dir auch unseren Artikel zum Thema binäre Optionen Risiko, bei dem wir natürlich auch einige Money-Management Gesichtspunkte aufgreifen.

  • Risiko-Management beschreibt den Umgang mit Risiken am Markt
  • Im Money-Management legst du deine Positionsgrößen fest, d.h. wie viel Geld gesetzt wird

Das binäre Optionen Risiko- und Money-Management gehören zusammen und sollten nicht losgelöst voneinander betrachtet werden. Risiken lassen sich nicht ganz ausschließen, aber zum Teil “managen”. Genauso hast du Einfluss auf deine Positionsgrößen und kanns dadurch den maximalen Verlust in gewisser Weise steuern.

Binäre Optionen Money-Management – 4 Methoden in der Praxis

Beim binäre Optionen Money-Management gibt es nicht die eine Regel oder Vorgehensweise die du immer anwenden kannst. Wir möchten dir in diesem Abschnitt 4 verschiedene Methoden vorstellen. Jede davon hat ihre individuellen Vor- und Nachteile. Nicht jede dieser Möglichkeiten bieten sich immer für binäre Optionen an. Es gibt natürlich noch viel mehr, doch das sind die grundlegendsten und für Anfänger am einfachsten zu verstehen.

Methode 1: Fixed Ratio – Handeln mit festen Prozentsätzen

Diese Methode wirst du sicherlich schon mal gelesen haben. Hier legst du einen festen Prozentsatz fest, den du pro Trade setzt. Häufig liest man von der 1-Prozent-Regel. Du setzt pro Finanzwette immer nur 1 Prozent des zur Verfügung stehenden Kapitals. Bei binäre Optionen ist das recht einfach, da du keine Stopps etc. berechnen musst. Einfach vom Gesamtkapital X Prozent setzen.

  • Es wird ein fester Prozentsatz je Wette gesetzt
  • Der Prozentsatz wird vom aktuellen Gesamtkapital berechnet
  • Kleine Konten müssen höhere Prozentsätze wählen, da der Mindesteinsatz sonst häufig nicht erreicht wird.

Generell empfehlen wir dir diese Methode. Am besten wäre es, wenn du pro Finanzwette 1 Prozent setzen kannst. Viele Broker setzen den Mindesteinsatz jedoch bei 25 Euro fest. Das heißt, du müsstest 2.500 Euro einzahlen. Unser Tipp: In unserem Finanzwetten Vergleich findest du Broker mit geringen Mindesteinsätzen. Bei IQ Option beträgt der Mindesteinsatz nur 1 Euro!

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Methode 2: Kontrakt pro Fixum – Handeln mit festem Einsatz

Hier legst du keinen Prozentsatz fest, sondern einen festen Betrag, zum Beispiel 10 oder 25 Euro je Trade. Der Vorteil ist, dass man eine Verlustserie schneller wieder ausgleichen kann. Außerdem musst du nichts berechnen, sondern nimmst immer den gleichen Betrag. Nachteil ist, dass ein fester Betrag prozentual gesehen, sehr viel von deinem Depot ausmachen kann. Bei einer Gewinnserie verringert sich prozentual der Gewinn immer mehr.

  • Es wird ein fester Euro-Betrag je Trade gesetzt
  • Verlustserien können schneller ausgeglichen werden
  • Gefahr, dass Euro-Betrag prozentual zu hoch ist
  • In einer Gewinnserie verringert sich der prozentuale Gewinn

Wie bereits angesprochen setzen viele Anbieter den Mindesteinsatz auf 25 Euro. Daher bist du schon zum gewissen Teil an diese Bedingung gebunden. Die Gefahr ist, dass du dich übernimmst mit einem festen Euro-Betrag, daher die Empfehlung des prozentualen Einsatzes.

Methode 3: Martingale und Anti-Martingale

Diese Methode hast du vielleicht schon bei Glücksspielern gelesen. Sie kann sehr erfolgreich und effektiv sein, erfordert aber viel Erfahrung. Je nach Ausprägung, erhöhst (Martingale) oder verringerst (Anti-Martingale) du deinen Einsatz in Verlust- bzw. Gewinnserien. Die Martingale Vorgehensweise hat de Vorteil, dass in einer Gewinnserie eine extreme Maximierung erfolgen kann. Im Verlustfall aber ist das Risiko zu groß.

  • Bei der Martingalen Strategie erhöhst du deinen Einsatz in Verlust- oder Gewinnserien
  • Bei der Anti-Martingalen Strategie verringerst du deinen Einsatz

An dieser Stelle können wir nur kurz auf die beiden Money-Management Strategien eingehen. Da sie nur empfehlenswert sind, wenn du viel Erfahrung hast, solltest du als Anfänger nicht auf diese zurückgreifen.

Achtung! Gelegentlich wird im Internet eine Anti-Martingale Strategie empfohlen, bei der du einen Einsatz bei Verlusten immer verdoppelst. Das ist höchst gefährlich und endet meist im Totalverlust des gesamten Depots! Das Risiko was dort eingegangen wird, steht in keinem Verhältnis zur Gewinnchance. Wir raten dir davon dringend ab!

Methode 4: Berücksichtigung der Volatilität

Trader, die die Volatilität (Schwankungsbreite des Marktes oder des Basiswertes) berücksichtigen möchten, greifen auf einen Indikator in der Chartanalyse zurück, zum Beispiel der ATR. Anhand dieser Kennzahl errechnen sie den Wetteinsatz.

  • Indikator aus der Chartanalyse (z.B. ATR) wird herangezogen
  • Berechnung des Kapitaleinsatzes anhand der Volatilität
  • Bei hoher Volatilität geringer Einsatz, bei geringer Vola, höherer Einsatz

Auch diese Methode erfordert Erfahrung und “Fingerspitzengefühl”, hat aber klare Vorteile. Nachteil ist, dass die Volatilität ebenfalls nicht vorhergesagt werden kann. Wir empfehlen diese Methode fortgeschrittenen Tradern.

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Auch über die Broker App, könnt ihr im mobilen Handel ein effektives Money-Management durchführen.

3 Praxis Tipps für dein Finanzwetten Money-Management

Wir haben dir jetzt die verschiedenen Methoden gezeigt, wie du dein binäre Optionen Money-Management einsetzen kannst. Zu Beginn raten wir dir zur 1-Prozent-Regel. Da es bei deiner Kapitalisierung aber Probleme geben könnte, nur ein Prozent zu setzen, empfehlen wir IQ Option. Der Mindesteinsatz beträgt nur 1 Euro. Das heißt, mit nur 100 Euro Einzahlung, kannst du ein effektives Money-Management betreiben. Im folgenden Abschnitt geben wir dir 3 Tipps, was du sonst noch im täglichen Online Trading beachten solltet.

Tipp 1: Den Einsatz richtig bestimmen

Die 1-Prozent-Regel haben wir ja schon besprochen. Aber das ist nur der Anfang, wenn auch gleichzeitig der wichtigste Punkt! Warum wir einen weiteren Aspekt – das Depotrisiko – betrachten müssen, wird an folgendem Beispiel deutlich:

Du setzt 1 Prozent auf steigende Kurse beim EUR/USD. 5 Minuten später wieder eine Position und 2 Minuten später nochmal und 3 Minuten später wieder. Jetzt hast du zwar jedes Mal nur 1 Prozent gesetzt, bist aber insgesamt mit 4 Positionen gleichzeitig im Markt. Entwickeln sich diese Positionen gegen dich, hast du plötzlich 4 Prozent verloren.

  • Lege das maximale Risiko je Basiswert fest
  • Wie viele Positionen dürfen gleichzeitig im Markt offen sein?
  • Ab welchem Verlust mache ich an diesem Tag eine Pause?
  • Gestattet mein Money-Management Call und Put Optionen gleichzeitig?

Das sind einige der Fragen mit denen du dich auseinandersetzen musst. Wichtig ist auch im Vorfeld festzulegen, wie hoch dein Depotrisiko sein darf, sprich wie viele Positionen gleichzeitig im Markt sein dürfen.

Wenn du mit der 1-Prozent-Regel arbeitest, dann empfehlen wir dir die erweiterte 1/10-Regel: 1 Prozent pro Trade, aber maximal 10 Positionen gleichzeitig. Warum, wie eingangs erwähnt, du aber nicht alles auf eine Karte setzen sollst, erfährst du bei Tipp 2.

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Tipp 2: Diversifikation – Nicht alles auf eine Karte setzen

Möglicherweise hast du bereits die Börsenweisheit gehört, dass man nicht alle Eier in einen Korb legen sollte. Damit ist gemeint, dass du dein Geld nicht komplett in einen Trade oder in einen Basiswert steckst. Sollte das nämlich schief gehen, so erleidest du einen Totalverlust und dein Geld ist weg. Wie sieht nun eine sinnvolle Diversifikation (Streuung) aus?

Eine Diversifikation kann verschieden erfolgen. Im Aktienhandel setzt man einfach auf verschiedene Aktien und nicht nur auf eine. Entwickelt sich die eine schlecht, aber die andere gut, so werden die Verluste aufgefangen. Binäre Optionen sind ja keine Geldanlage, sonder kurzfristig ausgerichtet. Daher könnte deine Diversifikation so aussehen, dass du auf verschiedene Basiswerte setzt. Aber Achtung: Wenn du jeweils auf EUR/USD, EUR/JPY und EUR/GBP setzt, ist das keine “echte” Diversifikation! Sobald eine marktentscheidende Nachricht aus dem Euro-Raum kommt, bewegen sich alle Währungspaare in die gleiche Richtung, da du ja immer nur auf den Euro setzt.

  • Diversifikation kann in verschiedene Basiswerte erfolgen
  • Korrelation beachten: EUR/USD, EUR/JPY und EUR/GBP ist keine “echte” Diversifiaktion
  • Diversifikation in verschiedene Asset-Klassen ist besser, zum Beispiel: EUR/JPY, Dow Jones, BMW und Gold

Wie an dem Beispiel deutlich wird, solltest du in verschiedene Assetklassen streuen, zum Beispiel Währungen, Rohstoffe, Indizes und Aktien. Auch eine Länder-Streuung kann Sinn machen, also den asiatischen, europäischen und amerikanischen Markt nutzen.

Eine Diversifikation macht natürlich nur dann Sinn, wenn du mehrere Positionen gleichzeitig offen hast. Wenn du sowieso immer nur eine Position eröffnest, dann spielt dieser Punkt weniger eine Rolle. Aber die meisten Trader haben immer mehrere Orders im Markt.

Hinweis: Wenn du ein Tradingtagebuch führst, dann schreibe alles genauestens auf. So kannst du später analysieren, welche Basiswerte gut laufen und welche nicht.

Tipp 3: Den richtigen Broker wählen

Ja, auch der binäre Optionen Broker spielt bei deinem Money-Management eine wichtige Rolle. Warum? Anfänger möchten in der Regel nicht viel Geld setzen, wenn sie das erste Mal Finanzwetten handeln, was auch verständlich ist. Wenn dann noch die 1-Prozent-Regel ins Spiel kommt, wird es schwierig: Broker wie 24option oder Anyoption setzen einen Mindesteinsatz von 24 bzw. 25 Euro voraus. Möchtest du immer nur 1 Prozent setzen, ist deine Mindesteinzahlung 2.500 Euro. Ein Betrag, den die wenigsten Anfänger einzahlen.

  • Suche dir einen Broker, der eine geringe Mindesteinzahlung bietet
  • Darüber hinaus, muss es auch geringe Mindesteinsätze geben
  • Eine großes Angebot an Basiswerten erleichtert deine Diversifiaktion

Bei BDSwiss beispielsweise beträgt die Mindesteinzahlung nur 100 Euro. Aber der Mindesteinsatz für klassische Finanzwetten 25 Euro. Nur für 60 Sekunden Optionen kannst du auch 5 Euro setzen, aber als Anfänger raten wir dir hier dringend davon ab! IQ Option hingegen erfüllt die oben genannten Punkte perfekt. Konto ab 10 Euro, Mindesteinsatz auch für klassische Optionen nur 1 Euro und über 80 Basiswerte.

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Das binäre Optionen Demokonto ist in weniger als einer Minute eröffnet.

Zuerst auf dem Demokonto üben!

Wie wäre es, wenn du dein Money-Management zuerst auf einem binäre Optionen Demokonto ausprobierst? In der Theorie mag das vielleicht noch recht einfach klingen, aber in die Praxis umgesetzt, ergeben sich sicherlich weitere Fragen bei dir. Mithilfe eines Demokontos kannst du völlig ohne Risiko und in aller Ruhe nicht nur deine Finanzwetten Strategie testen, sondern auch dein Risiko- und Money-Management. Daher empfehlen wir Anfängern und auch fortgeschrittenen immer zu einem Finanzwetten Demokonto.

Darum solltest du dich für das IQ Option Demokonto entscheiden:

  • Auf Dauer kostenfrei
  • Keine Kontoeröffnung erforderlich
  • Keine Einzahlung nötig
  • Es gibt kein Zeitlimit
  • Reale Handelsbedingungen und Realtime Kurse

Ein weiterer Vorteil des Testkontos ist, dass du lernst, diszipliniert zu arbeiten. 95 Prozent der Trader schaffen das nämlich nicht. Sie schaffen es nicht, sich an ihr eigenen Risiko- und Moneymanagement zu halten. Außerdem muss dein Money-Management ja noch nicht perfekt sein. So kannst du in Ruhe testen, wie sich das in der Praxis auswirkt.

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Übersicht über die IQ Option Handelsplattform.

Fazit: Money-Management ist dein zweites Standbein

Was ist das erste Standbein? Das Risiko-Management. Und das Money-Management darfst du nicht vernachlässigen, beides gehört zusammen. Hier legst du deine Positionsgrößen fest und bestimmst, wie groß das aktuelle Marktrisiko sein darf, sprich wie viele offene Positionen gleichzeitig offen sein dürfen. Auch suchst du dir gezielt Basiswerte zur Diversifikation, da ansonsten ein “Klumpenrisiko” entsteht. Wir empfehlen dir immer 1 Prozent deines Kapitals je Finanzwette zu investieren. Maximal sollten nur 10 Positionen gleichzeitig am Markt sein, keine davon aber im gleichen Basiswert. Bei der Diversifikation solltest du nicht nur auf verschiedene Basiswerte, sondern auch auf verschiedene Asset-Klassen achten.

IQ Option bietet mit nur 1 Euro Mindesteinsatz die perfekten Voraussetzungen für ein effektives Money-Management für Einsteiger. So musst du nur 100 Euro einzahlen und kannst so effektiv arbeiten, wie die “Großen”. Erst nachdem du dein Risiko- und Money-Management bestimmt hast, solltest du näher auf die Strategie eingehen.

Alle Finanzwetten-Anbieter im Vergleich »

Autor Chris Schneider
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